Trümmersuche « Ausbildung

Auch bei uns in Schleswig-Holstein reicht schon eine Gasexplosion in einem Haus, um Menschen unter Trümmern zu verschütten.


Bei der Trümmersuche arbeitet der Rettungshund wie auch der Flächenhund als Hochwindsucher, das heißt, er nimmt ganz allgemein menschliche Witterung aus der Luft auf, er sucht mit der Nase hoch im Wind und versucht die Witterungsquelle zu lokalisieren. Dabei soll sich der Rettungshund so nahe wie möglich an die menschliche Witterungsquelle heran arbeiten um dort dann anzuzeigen. Er darf nicht vor dem Betreten in enge Röhren, Spalten oder abgedunkelte Räume zurückschrecken, sowie vor Rauch, Qualm, Hitze oder starke Gerüche; dies ist in der Ausbildung zum „Trümmerhund“ ein langer und behutsamer Weg. Die maximale Annäherung an die Witterungsquelle erfordert vom Rettungshund umfangreiche Erfahrung und räumliche Orientierung, da bei der Suche nach einem besseren Zugang nicht selten die Witterung für den Hund vollständig verloren geht und an einer anderen Stelle wieder neu aufgenommen werden muss.


Nur in seltenen Fällen kann der Rettungshund direkt bis zur verschütteten Person vordringen. Hat er die menschliche Witterung so weit verfolgt, bis ihm eine weitere Annäherung nicht mehr möglich erscheint, zeigt er dies durch ein sicheres Anzeigeverhalten (Verbellen) an. Dann muss der Rettungshundeführer über fundierte Erfahrungen mit Trümmerlagen verfügen, um aus dem Ort der Anzeige seines Hundes auf die zu vermutende Lage der verschütteten Person schließen zu können.

 

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